IWI Logo
Satzung

Mitglieder

Vorstand

Dienste

CASHMERE

IuK 2003

Internes:

Informationsmaterial

Protokolle

Verträge

Impressum

IWI home

 

Institut für Wissenschaftliche Information e.V.

Das Institut für wissenschaftliche Information (IWI) verfolgt als Ziel einen signifikanten Beitrag für die Konzeption nutzerzentrierter Systeme für die Information und Kommunikation (IuK) in den Wissenschaften zu leisten und geeignete Werkzeuge für IuK in den Wissenschaften zu entwickeln.

IWI ist eine wissenschaftliche Einrichtung privaten Rechts. Erwerbszwecke werden nicht verfolgt. Mitglieder erhalten in dieser Eigenschaft keine Zuwendungen.

IWI soll sich zu einem Entwicklungs- , Tagungs- und Schulungszentrum für IuK in den Wissenschaften entwickeln.
Das Institut soll zu einem Instrument werden, das die bisherigen Entwicklungen in der IuK in Deutschland seitens der Wissenschaften aufgreift, integriert und weiterentwickelt.

  • Das Institut soll an der Entwicklung von konzeptuellen und technischen Lösungen arbeiten, die mit der internationalen Entwicklung kompatibel sind bzw. an dieser mitwirken:
    Wie kann das benötigte Wissen dem Wissenschaftler bedarfsgerecht und nutzerspezifisch zur Verfügung gestellt werden, wie lassen sich zusätzliche Funktionalitäten (etwa Visualisierungstechniken) integrieren?

  • Aufgabenstellung des Instituts ist auch die Verbreitung und Umsetzung der entwickelten Verfahren und Methoden in der Wissenschaft.
    Das Institut wird daher Arbeitstagungen, Schulungen, Diskussionsforen anbieten und durchführen, sowie Schriften in gedruckter und elektronischer Form herausgeben.

  • IWI wird Evaluierungen für IuK Systeme im wissenschaftlichen Bereich durchführen und Empfehlungen aussprechen.

Typischerweise ist bei nutzerzentrierten Systemen in diesem Zusammenhang an elektronische Bibliotheken mit verteilt liegenden Quellen, an hochspezialisierte Suchmaschinen, die gezielte Verknüpfung elektronischer Dienste wie Datenbanken und Internetquellen erlauben, zu denken (virtuelle Fachbibliotheken). In aller Regel treten aufgrund der unterschiedlichen Herkunft der Quellen Brüche in Darstellung, Erschließung, Zugangs- und Verwendungsmöglichkeiten auf. Der Zugang auf Probleme dieser Art durch die verbesserte Standards auf der einen und die Entwicklung intelligenterer Retrievaltechniken auf der anderen Seite ist eine konkrete Herausforderung bei der Methodenentwicklung.

Bei seinen Arbeiten wird IWI mit anerkannten Partnern aus dem IuK Bereich kooperieren, wie etwa wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Bibliotheken, (Fach-)Informationszentren, Verlagen und Rechenzentren. Besonders ist die IuK Initiative zu nennen.

IWI wird sich in die internationale Entwicklung im IuK Bereich einbringen. Es wird in der DublinCore MetaDaten Initiative mitarbeiten und Mitglied des W3 Consortiums werden, das Internetstandards wie HTML, RDF - XML allgemein mit spezialisierten Darstellungs- (MathML), Transformations- (XSL) und Anfragesprachen (XPath) - entwickelt.

IWI wird in diesem Zusammenhang ausgewählte Informationsdienste entwickeln und exemplarisch betreuen. Einen Anwendungsfall für MetaDaten basierte Dienste wird im Rahmen von Math-Net die qualitative Fortentwicklung des Preprint Indexes MPRESS (mit Basis in Osnabrück) darstellen, der derzeit ca. 40 000 aktuelle Forschungsarbeiten aus der Mathematik aus über 120 Internetquellen zusammenführt.

Forschung am IWI bezieht die Durchführung, Koordinierung und Fortführung von grundlagen- und anwendungsorientierten Vorhaben mit ein.

 

 20

 

© Verantwortlich: Judith Plümer