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12.08.2005
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Abstract

As an XML schema, the "Metadata Object Description Schema" (MODS) is intended to be able to carry selected data from existing MARC 21 records, as well as to enable the creation of original resource description records. METS schema provides a useful standard for the exchange of digital library objects between repositories, as well as to associate a digital object with behaviours or services.

METS und MODS

-ein Vortrag von Krishnamoorthi.BM.

Einleitung

Die Verwaltung einer Bibliothek digitaler Objekte erfordert notwendigerweise die Verwaltung von Metadaten über diese Objekte. Die Metadaten, die für ein erfolgreiches Management und eine erfolgreiche Nutzung von digitalen Objekten nötig sind, sind umfangreicher und auch anders geartet als jene Metadaten, die für die Verwaltung von Sammlungen gedruckter Werke und anderer physischer Materialien benutzt werden. Während eine Bibliothek beschreibende Metadaten über ein Buch ihres Bestands festhalten mag, wird weder das Buch sich in eine Vielzahl einzelner Seiten auflösen, falls die Bibliothek es versäumen sollte, strukturelle Metadaten bezüglich dessen Organisation zu speichern, noch werden Leser unfähig sein, den Wert des Buches zu evaluieren, falls die Bibiliothek es versäumen sollte, zu vermerken, dass das Buch mit einer Ryobi Offsetdruckmaschine produziert wurde. Dies kann für eine digitale Version desselben Buches nicht gesagt werden. Ohne strukturelle Metadaten haben die Seitenansichten oder die Textdateien, a us denen das digitale Werk besteht, wenig Nutzen, und ohne technische Metadaten, die sich auf den Digitalisierungsprozess beziehen, könnten Leser bezüglich der Genauigkeit, mit der die digitale Version das Original widerspiegelt, im Unklaren sein. Für die internen Verwaltungsvorgänge muss eine Bibliothek Zugriff auf entsprechende technische Metadaten haben, um Daten regelmässig zu aktualisieren und zu übertragen, und somit die Beständigkeit von wertvollen Ressourcen sicher zu stellen.

Ein METS-Dokument besteht aus sieben Hauptsegmenten:

  1. METS Header - Der METS Header enthält Metadaten, die das METS-Dokument an sich beschreiben, einschließlich der Informationen über Verfasser, Herausgeber usw.

  2. Beschreibende Metadaten - Das Segment der beschreibenden Metadaten kann entweder auf beschreibende Metadaten außerhalb des METS-Dokumentes verweisen (EAD Suchhilfe auf einem Webserver), oder es kann intern eingebettete beschreibende Metadaten beinhalten. Es kann auch beides der Fall sein. Es können mehrere Fälle beider Arten, also sowohl externe als auch interne beschreibende Metadaten in diesem Teil eines METS-Dokumentes auftreten.

  3. Administrative Metadaten - Der Teil der administrativen Metadaten stellt sowohl Informationen über die Erstellung und Speicherung der Dateien, über das Immaterialgüterrecht, als auch Metadaten über die ursprüngliche Quelle, von welcher das Digital Library-Objekt stammt, und Informationen über die Herkunft jener Dateien, aus denen das Digital Library-Objekt besteht (d.h., Vorlage/Abbild-Beziehung, und Datenmigration/Transformations-Information) zur Verfügung. Administrative Metadaten können genau wie beschreibende Metadaten sowohl außerhalb des METS-Dokumentes liegen als auch intern kodiert werden.

  4. Dateisegment (=file section) - Das Dateisegment listet alle Dateien, welche die elektronischen Versionen des digitalen Objekts zum Inhalt haben, auf. <file> Elemente können in <fileGrp> Elementen zusammengefasst werden, um die Dateien nach Objektversionen zu untergliedern.

  5. Strukturelles Abbild (=structural map) - Das strukturelle Abbild ist das Herzstück eines METS-Dokumentes. Es skizziert die hierarchische Struktur des Digital Library-Objektes, und es verbindet die Strukturelemente mit Inhaltsdateien und Metadaten, die zu jedem Element gehören.

  6. Strukturelle Verknüpfungen (=structural links) - Dieses Segment von METS gibt METS-Erstellern die Möglichkeit, die Existenz von Hyperlinks zwischen Netzknoten, wie sie in der Hierarchie im strukturellen Abbild dargestellt sind, zu speichern. Dies hat große Bedeutung, wenn man METS zur Archivierung von Websites benutzt.

  7. Handlungsweise (=behavior) - Dieser Teil kann dafür verwendet werden, ausführbare Handlungen mit Inhalt mit dem METS-Objekt zu verbinden. Jede Handlungsweise in einem Verhaltenssegment (behavior section) besitzt ein Interface-Definitionselement, welches eine abstrakte Definition jener Handlungsweisen repräsentiert, die in einem bestimmten Verhaltenssegment dargestellt sind. Jede Handlung besitzt auch ein mechanisches Element. Dieses identifiziert ein Modul mit ausführbarem Code, welches die Handlungen, die durch die Interface-Definitionen abstrakt bestimmt wurden, implementiert und startet.

MODS

Das Network Development and MARC Standards Office der Library of Congress der USA hat, zusammen mit interessierten Experten, ein Datenbankschema für bibliografische Elemente entwickelt, das für eine Vielzahl von Verwendungszwecken verwendet werden kann, speziell jedoch für Anwendungen in Bibliotheken. MODS (das "Metadata Object Description Schema") als XML-Schema soll es ermöglichen, sowohl selektierte Daten von exisierenden MARC 21-Aufzeichnungen zu übertragen als auch Originalbeschreibungen von Ressourcen zu erstellen.

Elemente der obersten Ebene:

titleInfo

note

name

subject

typeOfResource

classification

genre

relatedItem

originInfo

identifier

language

location

physicalDescription

accessCondition

abstract

extension

tableOfContents

recordInfo

targetAudience

 

Grundelemente:

mods
modsCollection

Anwendungen:

  • Repräsentation von Metadaten zur Informationsbeschaffung

  • Originalbeschreibung von Ressourcen in XML-Syntax

  • Repräsentation vereinfachter MARC-Aufzeichnungen in XML

  • Für Metadaten in XML, die zusammen mit elektronischen Ressourcen verpackt sind

Vorteile:

  • Der Satz der Elemente ist ergiebiger als Dublin Core

  • Der Satz der Elemente ist, bezüglich Bibliotheksdaten, kompatibler als ONIX

  • Das Datenbankschema ist mehr am Endbenutzer orientiert als das volle MARCXML-Schema

  • Der Satz der Elemente ist einfacher als das volle MARC-Format

Schlussbetrachtung

Das METS-Schema bietet einen flexiblen Mechanismus zur Kodierung beschreibender, administrativer und struktureller Metadaten von Digital Library-Objekten, während es gleichzeitig die komplexen Verknüpfungen zwischen diesen verschiedenen Formen von Metadaten darstellen kann. Somit kann es einen nützlichen Standard für den Austausch von Digital Library-Objekten zwischen einzelnen Speichern zur Verfügung stellen. Zusätzlich macht METS es möglich digitale Objekte mit Handlungen oder Services zu verbinden. Während die oben angeführte Erörterung die Haupteigenschaften des Schemas darstellt, ist eine eingehendere Betrachtung des Schemas und dessen Dokumentation unerlässlich, um den vollen Umfang seiner Möglichkeiten zu verstehen.

Referenzen

http://www.loc.gov/standards/mets/METSOverview.v2.html
http://www.loc.gov/standards/mods//

   
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