Michael G. Bauer (TU München)
Günther Specht (U Ulm)

Weiterentwicklung digitaler Bibliothekssysteme zu OpenArchives-Systemen


Bisherige digitale Bibliothekssysteme arbeiten hauptsächlich lokal, d.h. sie halten einen lokalen Datenbestand und bieten Zugriff darauf an. Besonders für Forschergruppen ist es allerdings oft wünschenswert auf mehrere verschiedene entfernte Systeme unter einer Schnittstelle zugreifen zu können und zusätzlich mit den Dokumenten zu arbeiten (z.B. Annotation und Verlinkung von Dokumenten). Zu diesem Zweck haben wir das System OMNIS/2 entwickelt, das diese Funktionalität bereitstellt ohne die originalen Dokumente oder Systeme zu verändern. Die Dokumente können dabei in ihren ursprünglichen Systemen verbleiben und müssen nur eindeutig auffindbar sein (sog. Searching). Neben dieser Technik hat sich in letzter Zeit, besonders durch die OpenArchives-Initiative, allerdings auch das sog. Harvesting etabliert. Dabei werden entfernte Systeme abgeerntet, die Daten lokal gespeichert und auch lokal durchsucht. Auch dieser Ansatz ließ sich in unser System integrieren, so daß dadurch den Benutzern ein deutlicher Mehrwert in der Benutzung zur Verfügung gestellt werden kann.


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